Reise- und Tropenmedizin - Elektronische Gesundheitsakte
Gesundheits- oder auch Patientenakten erlauben Ärzten im Notfall den Zugriff auf die persÖnlichen, medizinischen Daten. Grundsätzlich ist dabei zwischen elektronischen und papiergebundenen Akten zu unterscheiden. Beide Medien haben spezifische Vor- und Nachteile. Grundsätzlich kann man den Einsatz elektronischer Akten empfehlen, wenn bestimmte Kriterien berücksichtigt worden sind:
- Verlässlichkeit der Daten: Es sollte sichergestellt sein, dass die Daten nur von medizinischem Fachpersonal erfasst werden können. Andernfalls kann für Ihre Verlässlichkeit im Notfall keine ausreichend hohe Garantie bestehen.
- Gesicherter Zugriff: Es muss sichergestellt sein, dass im Notfall der behandelnde Mediziner auch tatsächlich auf die Daten zugreifen kann. Dies stellt ein grundsätzliches Problem sämtlicher elektronischer Akten dar, wenn nicht zumindest eine Minimalvariante auch als papiergebundener Ausdruck zur Verfügung steht.
- Beachtung des Datenschutzes: Auch das Thema Datenschutz ist insbesondere ein Problem elektronischer Akten. Es ist dringend anzuraten, auf entsprechende Zertifikate des Herstellers zu achten, z.B. das ips-Datenschutz-Zertifikat der Datenschutz Nord GmbH oder das Good Priv@cy-Siegel der SQS, der Schweizerischen Vereinigung für Qualitäts- und Management-Systeme.
Sprechen Sie uns an, wir können Ihnen einige Anbieter empfehlen.